|
Sehenswürdigkeiten in Afrika - das Maputo Elephant Reserve in Mosambik
Das Elefantenschutzgebiet mit einer Fläche von 1040 Quadratkilometern wurde in den 1960er Jahren gegründet. Zu dieser Zeit wurde deutlich, dass die Elefanten des Maputalands vom Aussterben bedroht sein würden. Um einen Erhalt der Elefantenbestände zu sichern, wurde südlich der Maputobucht ein großes Gebiet ausgewählt, das durch den Ozean, den Rio Maputo und die Bucht praktisch eingekeilt ist, um die Elefantenbestände zu schützen.
In landschaftlicher Hinsicht finden sich hier Sumpfgelände und Marschen, in Küstennähe sind es dann eher buschbestandene Dünenzüge sowie Mangrovenwälder, die vorherrschen. Weiterhin liegen mehrere Süßwasserseen im Schutzreservat für die Elefanten. Zu Beginn der 1970er Jahre erfuhren noch mehrere Hundert Elefanten Schutz in diesem Reservat und auch Antilopen und Schleichkatzen konnten hier einen schützenden Unterschlupf finden. Auch Nashörner kamen hinzu, die in großer Zahl Opfer der damaligen Bürgerkriege wurden. Das Schutzgebiet litt teilweise unter sehr desolaten Zuständen, so dass die Anzahl der Elefanten im Schutzgebiet zeitweise auf rund 60 Tiere reduziert war.
Wer auf eigene Faust das Schutzgebiet bereisen möchte, findet 72 km südlich von Catembe bzw. rund 12 km vorn Salamanga entfernt die beschilderte Zufahrt zum Park. Eine Piste von einer Länge von 2,5 km Länge führt zum Haupteingang des Wildhütercamps. Ein Allrad-Fahrzeug und sehr hohe Bodenfreiheit ist für das Befahren des Gebietes Bedingung.
Das Schutzgebiet hat täglich zwischen 7 und 17 Uhr geöffnet. Der Parkeintritt liegt bei 10 US-Dollar pro Person und Tag. Ein ortskundiger Führer steht für 5 US-Dollar pro Tag gern zur Seite. Einfache Campinggelegenheiten ermöglichen eine Übernachtung im Schutzreservat.
|