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Sehenswürdigkeiten in Paris - Opéra Garnier
Die Opéra Garnier ist eine der großen Opern in Paris. Im Jahre 1875 erstmals geöffnet, werden heute vor allem Ballettvorführungen gezeigt. Die Opéra Garnier liegt am Seineufer und verdankt seinen Namen dem Architekten Charles Garnier. Die Erbauung dauerte ganze 15 Jahre bis zur Fertigstellung. Die Oper ist auf einer Fläche von gut 11.000 m² gebaut. Die Baumaßnahmen wurden durch die Lage mit einem hohen Grundwasserspiegel erschwert.
Wie in „Phantom der Oper“ existiert ein See, der regelmäßig abgepumpt werden muss. Die Architektur der Oper besticht durch einen neobarocken Stil. Das Innere ist auffallend gestaltet und reichhaltig verziert. Im 19. Jahrhundert war ein Besuch der Oper, anders als heute, vor allem eine Sache des gesellschaftlichen Standes. Dadurch wurde der Bau der Oper ein Symbol für die Herrschaft Napoleons und Frankreichs. Der Kristall-Lüster hat ein Gewicht von allein 8 Tonnen. Überall wurden mehr als 30 verschiedene Marmorsorten verbaut, vergoldete Bronzestatuen von bekannten Komponisten und Musikern zieren die Wände genauso wie aufwendige Malereien.
In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts erschuf Marc Chagall ein neues Gemälde für den Besucherraum, das für einen Stilbruch innerhalb der Oper sorgte und noch heute die ein oder andere lebhafte Diskussion hervorruft. Die Geschichte vom Phantom der Oper entstand hier durch die etwas mystischen Vorkommnisse um den unterirdischen See, der den Besuchern schon immer etwas Angst einflößte. Allerdings sollte man sich deswegen von einem Besuch der Oper nicht abschrecken lassen. Der prachtvolle Bau ist selbst für erfahrene Operngänger ein Erlebnis.
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